Nicht nur dabei, sondern mittendrin: Die Ecurianer am 24h-Rennen Nürburgring und beim Slalom de Bure
Der Slalom de Bure zeigte sich am Wochenende von seiner anspruchsvollsten Seite. Starker Regen sorgte bereits am Morgen für äusserst schwierige Bedingungen und machte schon das zweite Training zur echten Herausforderung. Zwar trocknete die Strecke zwischenzeitlich leicht ab, doch zahlreiche nasse Passagen blieben tückisch und verlangten von den Fahrern höchste Konzentration.
Der erste Rennlauf konnte schliesslich erst mit rund eineinhalb Stunden Verspätung gestartet werden. Kaum war die Strecke etwas trockener, setzte ausgerechnet zu den Läufen von Remo Feuz und Roberto Zürcher erneut leichter Regen ein und erschwerte die Bedingungen zusätzlich. Erst im zweiten Rennlauf präsentierte sich die Strecke endlich trocken – und dort wurden starke Zeiten gefahren.
In der Klasse L4 über 4000 ccm belegte Roberto Zürcher Rang 2, Remo Feuz fuhr auf Rang 3. Roberto musste nach einem Torfehler im ersten Lauf den zweiten Wertungslauf vorsichtiger angehen, wodurch eine Attacke auf den Sieg kaum mehr möglich war. Der siegreiche Lotus Exige mit Komotec-Umbau, rund 150 PS Mehrleistung und Slickbereifung war unter trockenen Bedingungen ohnehin kaum zu schlagen.
Auch technisch blieb das Wochenende nicht ohne Rückschläge: Roberto Ianniello musste seinen Fiat 131 Racing im ersten Rennlauf nach einem Gaskabelbruch vorzeitig abstellen. Im zweiten Lauf brachte er das Fahrzeug dennoch ins Ziel und klassierte sich in der Klasse L3 bis 2000 ccm auf Rang 6 von 6 in einem stark besetzten Feld.
Für Reiner Suhr verlief das Wochenende in der Klasse L4 bis 2000 ccm solide. Gegen starke Konkurrenz mit insgesamt zwölf Teilnehmern erreichte er Rang 6. Ein Torfehler im ersten Lauf kostete zusätzlich wertvolle Zeit.
Fabian Zeller trat mit seinem Rallye-Peugeot 206 RC und dem frisch reparierten Getriebe bei der Nationalen Meisterschaft in Bure am Sonntag an. In der Gruppe A/ISA/R2/R3 bis 2000 ccm belegte er Rang 2 von 2 Gestarteten.
Auch Max Langenegger holte seinen Peugeot 208 GT-Line wieder aus der Garage. In der Gruppe PSA Transition Trophy R4 bis 2500 ccm sicherte er sich als einziger Starter den 1. Rang.
Trotz wechselhafter Bedingungen, langer Verzögerungen und technischer Probleme bot der Slalom de Bure spannenden Motorsport und starke Leistungen auf anspruchsvoller Strecke.
Die Nordschleife, Höhen und Tiefen.
Bereits am Donnerstagvormittag stand auf der Nordschleife mit der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) der nächste Härtetest auf dem Programm. Kevin Ott trat dabei mit einem BMW 325i E90 in der stark besetzten Klasse R4 an. Insgesamt standen beeindruckende 21 Fahrzeuge am Start – nahezu ausschliesslich BMW 325i – was gleichzeitig einen neuen Rekord in dieser Kategorie bedeutete.
Mitten im hochkarätigen Teilnehmerfeld stellte sich Kevin der legendären Grünen Hölle und kämpfte sich durch die anspruchsvollen Bedingungen auf der Nordschleife. Das Rennen endete jedoch vorzeitig: ein unverschuldeter Unfall zwangen ihn leider zur Aufgabe, noch bevor er das volle Potenzial seines BMW ausschöpfen konnte.
Währenddessen war Philipp «Hagi» Hagnauer mit dem Porsche 718 Cayman GT4 RS CS des BSL Racing Teams (Porsche Basel) beim legendären 24h-Rennen am Nürburgring nicht nur dabei, sondern mittendrin. Die „Grüne Hölle“ verlangt alles ab. In der stark umkämpften Klasse SP10 kämpfte sich das Team über die volle Distanz und wurde nach 24 Stunden mit einem hervorragenden 4. Rang unter 13 gestarteten Teams belohnt. Sie belegten in der AM Wertung sogar den 1. Platz.













































