Traditioneller Kiesgrubenslalom der Ecurie Basilisk

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Am 19. September 2026 trafen sich 13 Teams gegen 08:30 Uhr zum traditionellen Kiesgrubenslalom der Ecurie Basilisk in Schinznach-Dorf. Bei bestem Wetter wartete auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreicher und anspruchsvoller Motorsporttag.

Nach Kaffee und Gipfeli sowie der gemeinsamen Streckenbesichtigung begrüsste der Präsident Lars Friesecke der Ecurie Basilisk die Teams. Anschliessend erläuterte Sportchef Gilbert Denzer im Briefing den Ablauf und die wichtigsten Regeln des Wettbewerbs.

Vier Fahrzeuge, zwei Strecken und jede Menge Tempo

Die besondere Herausforderung des Kiesgrubenslaloms bestand darin, dass die Teams mit vier verschiedenen Fahrzeugen auf zwei unterschiedlichen Strecken antraten. Eine Strecke wurde am Vormittag gefahren, am Nachmittag wartete ein neuer Streckenverlauf auf die Teilnehmer.

Jede Fahrerin und jeder Fahrer hatte die Möglichkeit, mit jedem Fahrzeug die Läufe zu absolvieren. Für die Teamwertung wurde jeder Lauf mit dem jeweiligen Fahrzeug berücksichtigt. Am Ende flossen sämtliche gefahrenen Läufe in die Gesamtwertung ein.

Dabei kam es nicht nur auf Geschwindigkeit an. Gute Streckenkenntnisse waren entscheidend, denn die Tore mussten in der vorgeschriebenen Reihenfolge durchfahren werden. Ein vorheriges genaues Abschreiten der Strecke war deshalb ein absolutes Muss.

Vollgas durch die Kiesgrube

Gegen 09:30 Uhr wurde der erste Lauf gestartet. Die von der Garage B. Schmid AG und der Garage Müller AG zur Verfügung gestellten Fahrzeuge wurden von den Teams mit viel Einsatz und entsprechendem Tempo über den Parcours bewegt.

Bereits nach den ersten beiden Läufen zeichnete sich ab, wer den Streckenverlauf besonders gut verinnerlicht hatte. Jeder Fehler konnte wertvolle Zeit kosten: Ausgelassene oder berührte und umgeworfene Tore wurden mit zusätzlichen Strafpunkten geahndet.

Über Mittag bot sich bei einer gemeinsamen Verpflegung Gelegenheit, die Erlebnisse und Zeiten der ersten Läufe ausgiebig zu diskutieren und die verschiedenen Fahrstrategien zu vergleichen.

Am Nachmittag ging es dann auf dem zweiten Streckenverlauf wieder zur Sache. Auch hier erwiesen sich gute Streckenkenntnisse als grosser Vorteil. Die Teams kämpften erneut um jede Sekunde und versuchten gleichzeitig, Strafpunkte zu vermeiden.

Technische Defekte – aber kein Rennabbruch

Im Verlauf des Tages mussten leider zwei Fahrzeuge aufgrund technischer Defekte aus dem Wettbewerb genommen werden. Bei einem Fahrzeug führte ein Motorschaden zum Ausfall, bei einem zweiten Fahrzeug musste wegen eines Kupplungsschadens aufgegeben werden.

Dank des vorhandenen Reservefahrzeugs konnte der Wettbewerb jedoch ohne grössere Unterbrechung fortgesetzt werden. Die Teilnehmer liessen sich von den technischen Problemen nicht bremsen und absolvierten auch die verbleibenden Läufe mit vollem Einsatz.

Wenig Fehler, viel Tempo

Nach Abschluss aller Läufe ging es an die Auswertung und anschliessende Rangverkündigung. Dabei bestätigte sich einmal mehr eine wichtige Erkenntnis des Kiesgrubenslaloms: Nicht unbedingt der schnellste einzelne Lauf entscheidet – wer schnell und gleichzeitig fehlerfrei fährt, hat am Ende die Nase vorne.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde über den ganzen Tag hart um jede Sekunde gekämpft. Trotz des sportlichen Ehrgeizes verlief der Anlass kameradschaftlich, diszipliniert und unfallfrei.

Am Ende waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Der Kiesgrubenslalom war einmal mehr ein erfolgreicher und erlebnisreicher Ecurie-Tag und im nächsten Jahr sind alle gerne wieder dabei. Dann heisst es erneut: Vollgas durch die Kiesgrube.

 

Rangliste:

🥇 1. Rang
Roger Vögeli / Gilbert Denzer

🥈 2. Rang
Roberto Zürcher / Giuliano Piccinato

🥉 3. Rang
Sven Friesecke / Lars Friesecke

 

Rangliste Kiesgrubenslalom 2026

Zeiten Kiesgrubenslalom 2026

 

 

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